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Tipps & Trends

Wohnkultur ist Lebenskultur. Sich in den eigenen vier Wänden zeitgemäß und stilvoll einzurichten, ist eine Frage von Wohlfühlkomfort. Gönnen Sie sich das gewisse Etwas, mit dem aus einem nüchternen Ambiente Ihr individueller Wohn- und Lebensraum wird. Worauf Sie dabei achten sollten, wie Sie Ihre maßgeschneiderte Einrichtung finden und was es an neuen Trends und Tendenzen gibt, verraten wir Ihnen auf diesen redaktionellen Seiten.

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Schön umweltfreundlich

Möbel vom Trödel oder Omas Dachboden, Lieblingsstücke aus einheimischen Hölzern und trendige Hingucker aus Bambus: So einfach ist es, umweltverträglich zu wohnen.

Beim Kauf von Putzmitteln, einem neuen Geschirrspüler, einer Waschmaschine oder der Wandfarbe denken viele an die Umwelt. Möglichst verträglich sollen die Anschaffungen sein. Doch wie sieht das bei neuen Möbeln aus? Auch hierbei gibt es viele Möglichkeiten, um sich nachhaltig einzurichten und zu wohnen.

Aus Alt mach Neu

Gut für die Umwelt – und den eigenen Geldbeutel – ist der Kauf auf Flohmärkten. Denn die Restaurierung alter Möbel ist in der Regel ökologischer als der Neukauf. Wer lieber Neues erwirbt, muss das aber nicht mit schlechtem Gewissen tun. Gönnen Sie sich qualitativ hochwertige Möbel aus einheimischer, nachhaltiger Forstwirtschaft – und lassen Sie die Finger von allzu günstigen „Schnäppchen“.

Möbel fürs Leben

Häufig sind sehr billige Möbelstücke nicht nur schlecht verarbeitet und damit kurzlebig, sondern auch aus nicht eindeutig zertifizierten Hölzern gefertigt und mit umweltschädlichen Lacken bearbeitet. Zwar bedeutet der nachhaltige Einkauf häufig, dass die Einrichtung erst nach und nach komplett ist, doch in der Regel haben Sie dann auch länger was von Ihren „Lieblingsstücken“. Diese sollten übrigens nach Möglichkeit aus zertifizierten europäischen Laubhölzern gearbeitet sein, die Sie an dem FSC- oder PEFC-Siegel erkennen. Hersteller, die solche Hölzer verwenden, sind beispielsweise: hülsta, e15 und team7. Aber auch viele Schreiner fertigen inzwischen hochwertige und umweltfreundliche Möbel zu moderaten Preisen.

Alternative Bambus

Schön, aber aus ökologischer Sicht zweifelhaft, sind die meisten Möbelstücke aus Tropenhölzern. Teak oder Banghirai weisen schon alleine aufgrund der langen Lieferwege eine schlechte CO2-Bilanz auf. Eine echte Alternative ist hingegen Bambus. Zwar hat die Pflanze ebenfalls lange Transportwege hinter sich, doch die besonders lange Lebensdauer der Möbel sowie die Anbaubedingungen der Pflanze gleichen das wieder aus. Bambus ist nämlich sehr pflegeleicht, braucht keinen Dünger und keine Pestizide und wächst schnell nach. Die meterhohen Stämme sind bereits nach fünf Jahren erntereif.

Schönes Licht mit LEDs

Bei der Beleuchtung sollten LEDs das Mittel der Wahl sein. Sie sind äußerst sparsam, extrem langlebig und enthalten kein Quecksilber – wie die in die Kritik geratenen Energiesparlampen. Angenehmer Nebeneffekt: Die neue Generation der LEDs schaffen ein warmes Licht, das dem der Glühbirne sehr nahe kommt.


Küche mit Esstheke und Marken-Elektrogeräten

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